Warum fällt das Schaf vom Baum?: Gedächtnistraining mit der Jugendweltmeisterin
Schon nach wenigen Seiten von Warum fällt das Schaf vom Baum? ist klar: Man muss wirklich kein Genie sein, um Namen, Geburtstage und Pin-Codes im Kopf zu behalten oder den verlegten Schlüssel wieder zu finden. Man muss dazu nur wissen, wie das Gehirn Informationen abspeichert und sie ihm mit den originellen Visualisierungen und Eselsbrücken von Christiane Stenger „merkgerecht“ servieren.
Mit einem einfachen Test kann man die persönliche Merkfähigkeit vor dem Training und seine Fortschritte dabei messen, die sich schnell einstellen. Dann werden die kleinen grauen Zellen mit verblüffend einfachen Mnemotechniken fit gemacht. Zu jeder Übung gibt es Lösungen oder Beispiele. Dieses Training hat nichts mit trockenem „Büffeln“ und Leistungsdruck zu tun und ist auch nicht nur für den Beruf gedacht.
Das Trainingsprogramm von Christiane Stenger verbessert die Konzentrationsfähigkeit, beflügelt die Kreativität, beschleunigt die Auffassungsgabe und stärkt Stressbelastbarkeit und Selbstvertrauen. Diese Fähigkeiten kommen einem in allen Lebensbereichen und in jedem Alter zugute.
Wenn Christiane Stenger frisch und witzig erklärt, warum Schafe von Bäumen fallen und Tannen manchmal im Nil baden, macht Gedächtnistraining richtig Spaß. Es ist nie zu früh oder zu spät, um damit anzufangen.< --Dagmar Rosenberger
Produktmerkmale
keine Produktmerkmale vorhandenKundenmeinungen
es hat ist sehr informativ.
Mir hat es neue Impluse gegeben. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Das Buch gibt einen guten Einblick über die zahlreichen Methoden des Gedächtnistrainings. Die Themengebiete erstrecken sich von einfachen Merksystemen über die Erstellung von Routen bis hin zum Mastersystem und dessen praktischer Anwendung. Es ist damit inhaltlich mit ähnlichen Büchern z.B. von Gunther Karsten oder Tony Buzan identisch. Wer diese gelesen hat, erfährt nicht mehr viel neues. Für Neueinsteiger ist es aber zweifellos informativ und gut geschrieben.
Im Gegensatz zu anderen Büchern gibt es hier auch Hinweise zu speziellen Disziplinen wie z.B. das Memorieren von Spielkarten und Binärzahlen.
Ein Haken ist mir aber aufgefallen und hat mich beim Lesen mehrmals gestört: immer wieder lässt sich deutlich das junge Alter der Autorin zwischen den Zeilen herauslesen. Das muss nicht zwingend ein Nachteil sein, aber manchmal wirken ihre Ratschläge doch etwas naiv und sind nur schwer auf den Alltag eines "normalen" Erwachsenen zu übertragen. Auch Anleitungen "wie Sie es in der Schule gemacht haben" sind für jemanden, der schon 10 Jahre aus der Schule heraus ist, keine gute Hilfe. Aus diesem Grund vergebe ich nur 4 Punkte.
Das Buch ist nicht schlecht. Nur, es gibt Memory Bücher inzwischen zu Dutzenden und letztlich enthalten sie mehr oder minder das Selbe. Wer also ein neues Buch schreibt, der sollte auch einen Mehrwert bieten. Dies ist schlicht nicht gegeben. Daher sollte man lieber gleich zu Tony Buzan greifen und vom Altmeister persönlich lernen.
Luzern, 29.12.2009
Stephan Wiesner